Die Geschichte vom farbenfrohen Esel Olaf

Das Leben ist im steten Wandel. Nicht nur jenes von uns Menschen, auch das von unseren Vierbeinern. Als mich im Februar, am frühen Morgen, ein Anruf von Toni erreichte, wusste ich bereits welche Nachricht mich erwarten würde: Unser geliebter Esel «Stâne» verabschiedet sich altersbedingt von uns und von Fenouillet. Seine Anwesenheit und sein freudiges Begrüssungskonzert zauberten jeweils gross und klein ein Lachen ins Gesicht. Unvergesslich bleiben alle gemeinsam erlebten Abenteuer der vergangenen 12 Jahre. Wir werden unser treuen Gefährten und «natürlichen Wecker» vermissen

Viel Zeit über Vergangenes zu sinnieren, blieb uns nicht. Jetzt rückt Frédo in den Mittelpunkt. Schliesslich hat er seinen besten Freund verloren und er war nicht mehr wiederzuerkennen. Seine Lebensfreude war über Nacht wie weggeblasen. Er braucht schnellstmöglich einen Kollegen. Denn kein Esel ist gerne allein.  Wir machten uns unmittelbar auf die Suche. Dies stellte sich als nicht ganz einfach heraus und die Zeit drängte. Nach etlichen E-Mails und Telefonaten, welche ins Leere liefen, wurden wir nach vier Wochen in einer Eselzucht in der Nähe fündig. Nur das Erscheinungsbild des knuffigen Vierbeiners hat gar keine Ähnlichkeit mit demjenigen unseres Stânes. Er erinnert uns an einen schnuckligen Zirkusesel 😉 einfach köstlich. Ende März durfte er in seine neue «Manege» auf Fenouillet einziehen. Et voilà…Bievenue Olaf 😊

Frédo scheint glücklich über die Gesellschaft von Olaf zu sein. Allerdings wird es noch ein Weilchen dauern, bis die Beiden Esel wie anno dazu mal gemeinsam durch dick und dünn ziehen und ihre abendlichen Rennen machen werden. Das Interesse an Karotten und die Freude über die täglichen Streicheleinheiten ist bei Olaf bereits jetzt vorhanden. Da unterscheidet sich Olaf weder von Stâne noch von Frédo.

Und wie sieht es mit unserem natürlichen «Iiahhh-Wecker» aus? Esel «iahhen» um miteinander zu kommunizieren. Da sie in Freiheit auf weitläufigen Gebieten unterwegs sind, können sie ihre Kollegen in weiter Distanz erreichen. Ebenfalls drücken sie mit ihrer eigenen Stimme ihre Emotionen aus und machen sich bemerkbar.  Dies war bei unseren Beiden wunderbar zu beobachten. Sie «iahhten» am frühen Morgen ihre Heuration herbei. Waren wir nicht pünktlich, so wiederholten sie lautstark ihre Forderung. Nun sind wir gespannt, ob die Beiden sich erneut ihrer «iahhh-Rufe widmen werden. Wir würden uns riesig freuen, wenn sie ihre Kommunikation wieder aufnehmen würden. Ansonsten besteht morgens akute «Verschlaf-Gefahr» unsererseits 😉

Möchten Sie Frédos neuen Kollegen kennenlernen? Wir haben wunderschöne Ferienwohnungen mit Blick auf die Weide der beiden Esel und eine Auszeit auf unserem Weingut ist eine Wohltat für Leib und Seele…

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