Cuvée Baroque Tentation

CHF 29.40

Zwei Jahre ruht die Cuvée Tentation im Eichenholzfass. Nach 12-monatiger Ausschulung in Barrique und Foudres wird der Wein in sog. «Demi-Muids» von 600 Liter Inhalt umgezogen. Hier reift er während weiteren 12 Monaten. Der absichtlich verlängerte Ausbau im Fass verändert seinen Charakter. Die lausbübische Unruhe macht Abgeklärtheit Platz. Die jugendliche Fruchtigkeit wird durch Gewürznoten abgelöst. Der Faktor Zeit ist die Leitlinie der Tentation.

Auswahl zurücksetzen
Artikelnummer: n. a. Kategorie:

Beschreibung

Jahrgang 2013

Abgeklärte, lebendige Farbe mit einem Hauch von Violett. Die Fruchtnoten ziehen sich zurück und machen rauchigen und gewürzbetonten Aromen Platz. Frucht und Würzigkeit ergänzen sich vortrefflich. Auf der Zunge und im Gaumen treten angenehm trocknende Gerbstoffe in Erscheinung. Gemeinsam mit der milden Säure verstärken sie die Aromatik. Der Geschmack ist langanhaltend und klingt mit einer zartbitteren Note aus.


Jahrgang 2014

Klassische rubinrote Farbe. Elegante, versteckte Fruchtnoten ergänzen die gewohnte Würzigkeit. Dieses Zusammenspiel lässt einen vielfältigen Wein erwarten.
Sanfte Gerbstoffe und milde Säure bilden das geschmackliche Fundament. Darauf ruhen an Zimt und Gewürznelke erinnernde Aromen. Die klassische Eichenholzkomponente und ein Anflug von Fruchtigkeit gesellen sich hinzu. In der Tat, ein vielschichtiger Wein.


Jahrgang 2015

Intensives, lebendiges rubinrot mit violettem Rand. In der Nase präsentiert sich die Tentation temperamentvoll, ungestüm. Eichenholz-Noten, dunkle Beerenfrüchte und Würze versuchen ihren endgültigen Platz zu finden. Eine leicht trocknende herbe Note bildet den Auftakt im Mund. Ihr folgen Würzigkeit, dunkle Johannisbeere und Tannine in jugendlicher Unbeschwertheit. Die Flaschenreife wird für Ruhe und Ordnung sorgen.


Jahrgang 2016

Intensives, lebendiges rubinrot mit violettem Rand und schimmernden Reflexen. Kraftvolles, fruchtiges Bukett, erinnert an ofenfrischen Johannisbeerkuchen.
Im Mund eröffnet sich ein herrliches Wechselspiel von Frucht, Kraft, Würzigkeit und Eichenholz-Noten. Ein samtenes, lange anhaltendes Mundgefühl und angenehm trocknende Tannine setzen den Schlusspunkt.

Service-Empfehlung

Jahrgang 2013 & 2014

Temperatur: 17° C
Entkorken: 3 Std. vor Verkostung
Dekantieren: Ja


Jahrgang 2015 & 2016

Temperatur: 17° C
Entkorken: 4 Std. vor Verkostung
Dekantieren: Ja

Genuss-Empfehlung

Jahrgang 2013

Passt zu: Kräftigen Mahlzeiten, rotem Fleisch, Wildgerichten, Rehpfeffer, rezentem reifem Hartkäse.


Jahrgang 2014

Passt zu: Kräftigen Speisefolgen, Wildgerichten, Braten, Gulasch, reifem Hartkäse.


Jahrgang 2015

Passt zu: Grilladen, Braten, Federwild, mildem Hartkäse, Eintopf mit Speck und Bohnen.


Jahrgang 2016

Passt zu: Fleischgerichten mit dunkler Sauce, reifem Hartkäse, Sonntagsbraten, Käse-Spätzli, kräftigen Gerichten.

Jahrgang

Jahrgang 2013

2013 gehört zu den unsteten Jahren. Extreme Wechsel von Trockenheit, Kälte und Nässe beherrschen die ersten vier Monate. Es folgt der kälteste Monat Mai seit 1950. Unregelmässiger Austrieb, Verrieselung nach der Blüte und willkürliche Reifeentwicklung sind die Folgen. Der Monat August bringt die Wende. Fünf Wochen herrliches Herbstwetter lassen die Reben ihren Rückstand aufholen.


Jahrgang 2014

Die Werkmeister Zeus‘, le phénomène Cévenol und les pluies d’équinoxe, prägen die Ernte 2014. Dank sorgfältiger Planung gelingt es, die Trauben vor den sintflutartigen Regenfällen einzukellern.


Jahrgang 2015

2015 ist ein kompliziertes Jahr. Es herrscht Wassermangel. Im Mai befinden sich die Grundwasserreserven auf Stand August. Die öffentliche Wassernutzung wird per staatlichem Dekret eingeschränkt. Enorme Hitze bremst die Reifeentwicklung und das Wachstum. Mitte August kommt der Regen. Planungsgeschick und Flexibilität sind entscheidend. Unsere Equipe beweist ihre Erfahrung und Fachkompetenz. Wir ernten gesunde und reife Trauben.


Jahrgang 2016

Der Winzer begleitet die Rebe, das Klima schwingt den Taktstock! Dezember 2015 zeigt die höchsten Temperaturen seit 1950. Das bedeutet Frühling im Winter. Zum Frühlingsbeginn ist es zipfelkalt. Da und dort regiert Meister Frost. Der Weinstock hingegen bewältigt die klimatischen Extreme des Südens. Der Abdruck davon findet sich im Charakter dieses Weines. Voraussetzung dafür ist unsere fachkundige Hand.

Lagerfähigkeit

Jahrgang 2013

Erste Verkostung ab: Frühling 2016
Lagerfähigkeit bis: Min. Ende 2022
Optimale Lagerbedingungen verlängern die erwähnte Flaschenreifung um ein bis zwei Jahre. Vermeiden Sie sprunghaftes Auf und Ab der Lagertemperatur.


Jahrgang 2014

Erste Verkostung ab: Weihnachten 2017
Lagerfähigkeit bis: Min. 2023
Optimale Lagerbedingungen verlängern die erwähnte Flaschenreifung um ein bis zwei Jahre. Vermeiden Sie sprunghaftes Auf und Ab der Lagertemperatur.


Jahrgang 2015

Erste Verkostung ab: Weihnachten 2018
Lagerfähigkeit bis: Min. 2025
Optimale Lagerbedingungen verlängern die erwähnte Flaschenreifung um ein bis zwei Jahre. Vermeiden Sie sprunghaftes Auf und Ab der Lagertemperatur.


Jahrgang 2016

Erste Verkostung ab: Weihnachten 2019
Lagerfähigkeit bis: Min. 2027
Optimale Lagerbedingungen verlängern die erwähnte Flaschenreifung um ein bis zwei Jahre. Vermeiden Sie sprunghaftes Auf und Ab der Lagertemperatur.

Menü
1