Endlich kalt ❄️ Wir freuen uns über die eisigen Temperaturen 😊
Während die Natur jetzt ungestört in den Winterschlaf versinken kann, herrscht bei uns emsiges Treiben. Draussen erfolgt der Rebschnitt. Mit dem Rebschnitt legen wir den Grundstein für den Ertrag und die vegetative Entwicklung des Weinstocks. Die Rebe gehört zu den Lianen-Gewächsen, den Kletterpflanzen. Ihre Ranken suchen unermüdlich nach Haltepunkten für ihre Triebe. Da weisen wir ihr den Weg. Ansonsten wäre ein wildes Trieb-, Blatt- und Rankengewirr das Resultat. Die Trauben würden sich in diesem Dschungel irgendwo verstecken. Sonne und Belüftung würde ihnen fehlen. Eine vernünftige Ernte wäre undenkbar.
Der Rebschnitt fordert enorme Ausdauer. Er ist anstrengend und kräfteraubend. Jeder Weinstock ist ein Unikat und verlangt nach individuellem Schnitt. Alljährlich schneiden wir ungefähr 150‘000 Weinstöcke. Es gibt Momente, da entfaltet diese Zahl eine entmutigende Wirkung. Zähigkeit und Stehvermögen sind gefragt. Ein mentales Training der anderen Art. Deshalb schneiden wir im Team. Die gegenseitige Motivation ist wichtig. Motivierend sind auch unsere kleinen Parzellen. Da gibt’s keine endlos langen Rebreihen, dafür viele Abwechslungsmöglichkeiten und die Befriedigung wenn am Ende des Tages eine weitere Parzellen “frisch geschnitten” in der Abendsonne erstrahlt…
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